News

Zu sehen ist eine Musikschule mit einer Musiknot drauf.

Rock-Pop Workshop im Schwörhaus

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Samstag, 15. Februar trafen sich neugierige, junge und erwachsene Musiker und Musikerinnen, zu einem Workshop mit dem Thema: Rock Pop Stilistik auf Tasteninstrumente, in der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd. Die Leitung und Organisation lag in den Händen von Udo Penz (Fachlehrer Akkordeon und stellvertretender Musikschulleiter) Als Dozenten konnte man Thomas Ott aus Stuttgart gewinnen. Thomas Ott schaut auf eine Jahrzehntelange Erfahrung in diesem Bereich zurück. Er spielt seit den 80er Jahren in verschiedenen Jazzbands im Raum Stuttgart als Pianist und Akkordeonist. Latin, Swing, Rock-Pop und Blues sind sein Repertoire, das er den Teilnehmern als Angebot mitbrachte. Eigene Arrangements und Kompositionen waren folglich der Kern des Workshops.
Teilnehmer aus den Fachbereichen Klavier, Akkordeon, Gitarre und Schlagzeug hatten sich angemeldet, und in der Tat konnte Thomas Ott, aus seiner Zeit von über 30 Jahren Bühnenerfahrung mit Bands in den Jazzklubs in und um Stuttgart, jedem Instrument praktische Profitipps vermitteln. Stilsichere Artikulation und Betonungen an jedem Instrument individuell geprobt und umgesetzt, lässt so manches Musikstück erst richtig „grooven“ und bekommt den richtigen „Sound“.
Thomas Ott beherrscht nicht nur die virtuose Seite der gehobenen Unterhaltungsmusik, sondern er hat sich seit Jahren schon mit seinen pädagogisch wertvollen Kompositionen in der Szene einen Namen gemacht. Diese konzipiert er für seine Schüler und das macht ihn als Musiker besonders sympathisch. So konnte er auch den Jüngsten spielend die Begeisterung vermitteln: so rockt das Akkordeon zeitgemäß und stilsicher.
Den Abschluß bildete einen Einblick in die Kunst des Improvisierens bei Blues und Rock Stücken. Die Teilnehmer bekamen die ersten Erfahrungen, wie mit Harmonieschemen und dem Skalenspiel klar und strukturiert vorzugehen ist. Spielerisch konnte am Ende dann jeder Teilnehmer beim Improvisationskurs einen Chorus ganz persönlich umsetzten. So passiert Musik, und ganz nebenbei öffnet sich die Trickkiste des Komponierens. Rock-Pop Style gut gespielt macht richtig Spaß und ist am Sound unserer Zeit.

Logo der städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd
Stadt Schwäbisch Gmünd

Regionalwettbewerb Jugend musiziert

Schwäbisch Gmünd (sv). Mit acht Wertungen in vier Kategorien war die Städtische Musikschule Schwäbisch Gmünd beim Regionalwettbewerb Jugend musiziert vertreten. Sieben! Gruppierungen und Solisten dürfen sich vom 25.-29. März beim Landeswettbewerb in Tuttlingen nochmals einer Jury vorstellen. Die Pianistinnen Maike Wiemer (Klasse Tenkler) und Amelie Hann (Klasse Weingardt) wurden mit Höchstpunktzahl von 25 Punkten für ihr tolles Klavierspiel belohnt. Ein weiterer Solist, Jakob Scheidt (Klasse Kümmerle), wurde mit 24 Punkten in der Wertung Gitarre-Pop bedacht. Welch hohen Stellenwert das gemeinsame Musizieren in der Musikschule besitzt zeigt auch die Beteiligung der Gruppierungen unterschiedlicher Instrumenten in der Ensemblewertung. Das Querflötentrio Rieke Brökelmann, Carla Dinser und Clara Ellinger (Klasse Junkert) überzeugte die Jury mit ihrem fein abgestimmten Spiel und wurde mit einem 1. Preis (23 Punkte) ausgezeichnet. Jannis Barth (Klasse Spielmannleitner) beteiligte sich als 1.Trompeter in einem Quartett mit drei Kollegen der Musikschule Aalen – auch dieses Ensemble wurde mit 23 Punkten in den Landeswettbewerb weitergeleitet. Das Klarinettenquartett Smilla Winger, Johanna Wasgien, Julie Flach und Josephine Reitzig (Klasse Varda) erhielt mit 20 Punkten einen 2. Preis. Ein 1.Preis (25 Punkte) wurde dem Duo Emma Knödler, Violoncello (Klasse Grossmann) und Yolanda Holy, Viola (von Abel) für das perfekte Zusammenspiel zuerkannt. Das Posaunenquartett Laura Gross, Lara Hitzler, Simon Geiger und Adrian Sommer (Klasse Hegele) erspielte sich in der höchsten Altersgruppe mit 25 Punkten souverän den 1. Preis.
Musikschulleiter Friedemann Gramm und der Vorsitzende des Fördervereins, Robert Abzieher, sind zurecht stolz auf die Vielfalt, die herausragenden Leitungen „ihrer“ Schülerinnen und Schüler und auf die Lehrkräfte der Musikschule.