Schwäbisch Gmünd (sv). Mit einem festlichen Konzert im Schwörsaal der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd feierten die Musikschulen Waldstetten und Schwäbisch Gmünd am Dienstag, 25. März, ihre erfolgreichen Teilnehmenden am diesjährigen Landeswettbewerb „Jugend musiziert“. Die jungen Musikerinnen und Musiker präsentierten ein abwechslungsreiches Programm auf höchstem Niveau und zeigten, warum sie zu den besten Nachwuchstalenten des Landes zählen.
Erfolg hatten im Fach Klarinette in der Altersgruppe V Till Schumacher, Xuduo Zhou, Julika Keller und Josephine Reitzig, die jeweils mit 22 Punkten einen zweiten Preis erreichten. In der Altersgruppe III erspielten sich die Posaunisten Laura Grimm, Matteo Fritz, Felix Hartig und Wolfgang Menzel mit 21 Punkten ebenfalls hervorragende zweite Preise. Im Fach Klavier überzeugte Sophia Song (AG II) mit 24 Punkten und wurde mit einem ersten Preis ausgezeichnet, während Yihang Huang (AG IV) mit 23 Punkten ebenfalls einen ersten Preis erspielte. Einen zweiten Preis mit 20 Punkten erhielt Marlene Rehart an der Harfe (AG III), und im Fach Drumset wurden Felix Müller (21 Punkte, AG II) sowie Andrzej Bellgardt (22 Punkte, AG II) jeweils mit einem zweiten Preis geehrt. In der Altersgruppe IB erreichte Benjamin Gazdag auf der Gitarre mit 23 Punkten einen ersten Preis.
Auch die Waldstetter Musikschule trug mit hervorragenden Ergebnissen zum Gesamterfolg bei: Vinzenz Huber (AG II) wurde mit 24 Punkten und einem ersten Preis ausgezeichnet. Benjamin Trenkler (AGV) erspielte sich mit 25 Punkten einen ersten Preis und qualifizierte sich damit zur Teilnahme am Bundeswettbewerb.
In ihren Grußworten würdigten Bürgermeister Michael Rembold aus Waldstetten, Musikschulleiter der Städtischen Musikschule, Christian Wolf, die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins Barbara Müller sowie Manfred Fischer, Leiter der Musikschule Waldstetten, die beeindruckenden Leistungen der Preisträgerinnen und Preisträger. Bürgermeister Rembold dankte insbesondere den jungen Talenten und ihren Lehrkräften für deren Fleiß und die große Hingabe an die Musik. Christian Wolf hob die engagierte Unterstützung der Eltern hervor, ohne die eine solch erfolgreiche musikalische Förderung nicht möglich wäre, und äußerte zugleich Kritik an den neuen Wettbewerbsregularien, nach denen eine Weiterleitung zum Bundeswettbewerb erst ab 25 beziehungsweise 24 Punkten erfolgt und nicht mehr – wie in den vergangenen Jahrzehnten – bereits ab 23 Punkten. Barbara Müller vom Förderverein überbrachte den Preisträgerinnen und Preisträgern Geschenke in Form einer finanziellen Unterstützung für die Fahrtkosten zu den Wettbewerben sowie für den Notenkauf. Manfred Fischer lobte die hervorragende Zusammenarbeit der beiden Musikschulen und kündigte an, dass der Regionalwettbewerb 2027 vom 22. bis 24. Januar gemeinsam in Schwäbisch Gmünd und Waldstetten stattfinden wird.
Das begeisterte Publikum dankte allen Mitwirkenden mit lang anhaltendem Applaus – ein klares Zeichen dafür, wie lebendig und kraftvoll die musikalische Nachwuchsarbeit in der Region ist.