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Freie Plätze in der Musikschule
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Instrumentenkarussell lädt zur neuen Runde ein

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Montag, 7. Oktober, startet eine neue Instrumentenkarussell-Runde der Städtischen Musikschule. Das Instrumentenkarussell dreht sich immer montags von 15.30 Uhr bis 16.15 Uhr in der Städtischen Musikschule (Schwörhaus). In kleinen Gruppen lernen die Kinder eine Vielzahl von Instrumenten kennen. Am Ende des Halbjahres und somit am Ende der Runde können in einer Neigungs- und Beratungsstunde zusätzliche Erfahrungen über Spielweise und Klang auf dem entdeckten Lieblingsinstrument gemacht werden. Bei der Wahl des richtigen Instrumentes werden Eltern und Kinder fach- und sachkundig beraten. Ergänzt wird die Karussellfahrt von einem "Tierischen Konzert " mit dem Titel "Mathilda tanzt", in dem Schülerinnen und Schüler der Musikschule musizieren.
Eine großes Erlebnis wird der Besuch des Kinderkonzertes am Sonntag, 10. November, mit einem großen Sinfonieorchester der Philharmonie Schwäbisch Gmünd sein. Zu diesen Veranstaltungen sind auch die Eltern recht herzlich eingeladen. Um am Instrumentenkarussell teilnehmen zu können, sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich. Die Kosten betragen 23 Euro pro Monat. Anmeldung und weitere Informationen gibt das Sekretariat der Musikschule unter der Telefonnummer 07171/39021 oder per E-Mail an musikschule@schwaebisch-gmuend.de .

Zu sehen sind Varietas Canti

Schwörhauskonzert mit dem Männerensemble Varietas Canti

Schwäbisch Gmünd (sv). Das nächste Schwörhauskonzert findet am Sonntag, 22. September, um 18 Uhr mit dem Männerensemble Varietas Canti statt. Präsentiert werden "Die vier Jahreszeiten." , ein Konzert mit Musik für Vokalensemble und Klavier und Werken von Dowland, Schubert, Silcher, Rutter und weiteren Künstlern.

Das Männerensemble Varietas Canti wurde im Jahr 2012 von fünf befreundeten Sängern gegründet, um sich mit geistlicher und weltlicher Männerchorliteratur in kleiner Besetzung auseinanderzusetzen. Die Sänger kennen sich aus der gemeinsamen Zeit bei den Stuttgarter Hymnus-Chorknaben und haben dort von klein auf eine sängerische Ausbildung erfahren. Der Name Varietas Canti entspringt dem Lateinischen varietas cantandi, was übersetzt die Vielfalt des Singens bedeutet. Gemäß diesem Motto widmet sich das Ensemble einem breit gefächerten Repertoire an Männerchorliteratur vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

Konzerte und die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten führten das Ensemble bereits unter anderem in die Klosterkirchen Bebenhausen und Neresheim, in die Stiftskirchen von Tübingen und Stuttgart, sowie die Schlosskirchen Friedrichshafen und Stuttgart. Beim Chorwettbewerb im Rahmen des „Deutschen Chorfestes 2016“ erreichte das Ensemble den dritten Platz in der Kategorie „Vokalensembles“.

Florian Kunz wurde in Freiburg im Breisgau geboren und studierte an der dortigen Musikhochschule Klavier bei Tibor Szàsz. Es folgten weitere Studien bei Bernd Ickert an der Musikhochschule Frankfurt sowie am Conservatoire National Superieur de Musique in Paris. Internationale Erfahrung sammelte er unter anderem als Orchesterpianist beim Gustav Mahler Jugendorchester und der Jungen Deutschen Philharmonie unter Pierre Boulez und Hans Zender. Das Programm des Vokalensembles Varietas Canti und des Pianisten Florian Kunz im Rahmen der Schwörhauskonzerte Schwäbisch Gmünd entführt den Zuhörer auf eine musikalische Reise sowohl durch die Jahreszeiten, als auch durch die musikalischen Epochen von der Renaissance bis in die Gegenwart. Die Besonderheit dieser Reise liegt im Dialog zwischen der englischen und deutschen Vokalmusik, der die vielfältigen musikalischen Traditionen der beiden Länder widerspiegeln und zu einer Synthese führen soll. Das Frühjahr steht mit den Madrigalmusik Morleys, Dowlands und Regers ganz im Zeichen der gemeinsam mit der Natur erwachenden Liebe. In der Klangsprache des romantischen Volkslieds mit Werken Mendelssohns und Rutters widmet sich der Sommer hingegen neben der Liebe auch der Schönheit der Natur und der Musik. Der Herbst thematisiert die Vergänglichkeit alles Seienden, die in dieser Jahreszeit in der Natur erlebbar wird, beispielsweise mit der Musik Schuberts und Tomkins'. Abschließend geht der Zuhörer mit der Musik Ralph Vaughan Williams auf eine Reise durch die winterliche Welt, an deren Ende das Herannahen des Frühlings den Kreislauf der Jahreszeiten schließt. Karten gibt es für zwölf Euro und ermäßigt für sechs Euro an der Abendkasse, Reservierungen sind über das Sekretariat der Musikschule möglich unter der Telefonnummer 07171-39021.

Zu sehen ist der Eingang der Städtischen Musikschule
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Neue Kammermusikreihe "SchwörhausKonzerte 2019/2020"

Schwäbisch Gmünd (sv). Die „SchwörhausKonzerte“ sind die Kammermusikreihe der Stadt Schwäbisch Gmünd. Professionelle Künstler, darunter auch international bekannte Größen, präsentieren abwechslungsreiche Programme im herrlichen Schwörsaal in einer sehr persönlichen Atmosphäre. Die Konzertreihe 2019/2020 ist von ausgefallenen Besetzungen geprägt, aber auch ein moderierter Klavierabend steht auf dem Programm.

Sonntag, 22. September, 18 Uhr
Männerensemble Varietas Canti
Florian Kunz, Klavier
„Die vier Jahreszeiten“ – Musik für Vokalensemble und Klavier
Werke von Dowland, Schubert, Silcher, Rutter und anderen

Das Männerensemble Varietas Canti wurde 2012 von fünf befreundeten Sängern gegründet, um sich mit geistlicher und weltlicher Männerchorliteratur in kleiner Besetzung auseinanderzusetzen. Die Sänger kennen sich aus der gemeinsamen Zeit bei den Stuttgarter Hymnus-Chorknaben und haben dort von klein auf eine sängerische Ausbildung erfahren. Der Name Varietas Canti entspringt dem lateinischen „varietas cantandi“, was übersetzt „die Vielfalt des Singens“ bedeutet. Gemäß diesem Motto widmet sich das Ensemble einem breitgefächerten Repertoire an Männerchorliteratur vom Mittelalter bis zur Gegenwart.
Das Programm des Vokalensembles Varietas Canti und des Pianisten Florian Kunz im Rahmen der SchwörhausKonzerte entführt die Zuhörer auf eine musikalische Reise sowohl durch die Jahreszeiten als auch durch die musikalischen Epochen von der Renaissance bis in die Gegenwart. Die Besonderheit dieser Reise liegt im Dialog zwischen der englischen und deutschen Vokalmusik, der die vielfältigen musikalischen Traditionen der beiden Länder widerspiegeln und zu einer Synthese führen soll.

Sonntag, 10. November, 18 Uhr
Wolfgang Manz, Klavier
„Johannes Brahms und Franz Liszt – Antipoden im 19. Jahrhundert“

Wolfgang Manz, Jahrgang 1960, ist Preisträger bedeutender internationaler Klavierwettbewerbe. Er wurde pianistisch durch den Einfluss zweier unterschiedlicher Traditionen geformt: Seine technisch-musikalische Grundausbildung empfing er durch einen Vertreter der osteuropäischen Schule, während er in der Klavierklasse von Karlheinz Kämmerling an der Hochschule für Musik und Theater Hannover durch die deutsche Tradition geprägt wurde. Seit seinen Wettbewerbserfolgen ist Wolfgang Manz ein gefragter Solist für Konzerte mit Orchester sowie für Solorecitals und Kammermusik.
Wolfgang Manz verfolgt auch eine intensive pädagogische Tätigkeit auf vielen Ebenen. Er gibt Meisterkurse in Deutschland, Belgien, Österreich, Italien und Südkorea; in den Jahren 1986 bis 1999 leitete er jährlich Seminare bei den Internationalen Meisterkursen in Trier. 1994 bis 1998 unterrichtete Manz an der Musikhochschule Karlsruhe. Im Jahr 2000 war er Gastprofessor an der Ferris-Universität in Yokohama/Japan. Im selben Jahr wurde er zum Professor für Klavier an die Hochschule für Musik Nürnberg-Augsburg (ab 2008 Staatliche Hochschule für Musik Nürnberg) berufen, deren Vizepräsident er von 2015 bis 2017 war.
Wolfgang Manz ist wiederholt Juror bei nationalen und internationalen Klavierwettbewerben. 2020 wird er die künstlerische Leitung des Internationalen Ettlinger Klavierwettbewerbs übernehmen. Außerdem leitet er eine Klavierreihe in Trier und ist Vorsitzender des Mozartvereins 1829 Nürnberg. Viele seiner ehemaligen Studierenden sind Preisträger internationaler Wettbewerbe.
Das Programm stellt Werke der beiden großen Klaviergiganten der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gegenüber: Franz Liszt und Johannes Brahms.

Sonntag, 26. Januar, 18 Uhr
Katarzyna Mycka & Conrado Moya, Marimbas
Werke von Séjourné, Piazzolla, Ravel und Johann Sebastian Bach

Die Goldberg-Variationen BWV 988 von Johann Sebastian Bach werden als sein größtes Meisterwerk erachtet und sind eines der schönsten Beispiele der Polyphonie in der Geschichte der Musik. Sie tragen den Namen von Bachs begabtem Cembalo-Schüler Johann Gottlieb Goldberg. Aller Genius deutscher Komponisten konzentriert sich in diesen 30 Variationen auf die musikalischen Veränderungen in all ihren scharfen Kontrasten. Katarzyna Mycka und Conrado Moya haben sich der musikalischen und technischen Herausforderung der Marimba gestellt. Zum ersten Mal werden Goldberg-Variationen durch das Marimba-Duo Katarzyna Mycka und Conrado Moya aufgeführt unter strikter Einhaltung der Regeln des Barocks, seiner Interpretation und Ausschmückung. Sie erkunden dabei die enorme Klangwelt moderner Marimbas mit ihrem herausragenden Spiel. Eine noch nie da gewesene Performance, mit der die Marimba als völlig neues Musikinstrument erlebt werden kann.
Die Kritik hat der international renommierten Marimba-Virtuosin und Kammermusikerin Katarzyna Mycka den Beinamen „Die mit den Schlägeln tanzt“ verliehen: „Höchste Geläufigkeit, perfekte Anschlagstechnik und eine traumhafte rhythmische Präzision“ seien charakteristisch für die Musikerin, die auf ihrer Konzertmarimba mit den 60 schmalen Holzplatten und Resonanzrohren aus Metall bis zu sechs Töne gleichzeitig zum Klingen bringt. Nach einer Klavier- und Schlagzeugausbildung entdeckte die 1972 geborene Künstlerin während des Studiums an den Musikhochschulen Gdansk, Stuttgart und Salzburg die Marimba als ihr „ideales Medium für die musikalische Aussage“. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei internationalen Musikwettbewerben folgten. Auftritte als Solistin bei den wichtigsten Marimba-Festivals sowie ebenfalls solistisch in vielen Teilen der Welt mit bekannten Orchestern machen Katarzyna Mycka heute zu einer führenden Pionierin ihres noch jungen Instruments. In den vielseitigen Soloprogrammen der Künstlerin erklingen Transkriptionen der Werke Johann Sebastian Bachs oder Sergej Prokofjews, aber auch Originalkompositionen junger Komponisten.
Auch ihr Duopartner Conrado Moya wird von der internationalen Musikfachwelt als einer der führenden Vertreter seines Faches für seine extraordinäre Technik und expressive Kraft gelobt. Moya studierte zunächst in seiner Heimatstadt Alicante und setzte sein Studium dann an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin fort. Neben seiner weltweiten Konzerttätigkeit gibt er sein Können auch gerne an Studenten weiter. Er gibt regelmäßig Meisterkurse in Spanien, Deutschland, Luxemburg, Kanada, Kolumbien, USA und Japan.

Sonntag, 29. März, 18 Uhr
Präsentation des restaurierten barocken Bassettos aus der Partnerstadt Faenza durch Musiker aus Faenza
Mit finanzieller Unterstützung aus Schwäbisch Gmünd wurde in der italienischen Partnerstadt Faenza ein in der dortigen Bibliothek entdecktes barockes Instrument restauriert. Eine Gruppe faentinischer Musiker wird dieses wertvolle Instrument im Schwörsaal in einem barocken Programm präsentieren.

Sonntag, 10. Mai, 18 Uhr
Ensemble „Studio Alte Musik“ der HMDK Stuttgart
Leitung: Hans-Joachim Fuss
„Vivaldis Welt“
Barocke Kammermusik mit Werken von Telemann, Bonporti, Vivaldi u.a.

Das Ensemble „Studio Alte Musik“ der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HDMK) Stuttgart setzt sich aus Studierenden verschiedener Klassen, Ehemaligen und auch Dozenten und Gästen der HMDK Stuttgart zusammen, die sich der Alten Musik auf historischen Instrumenten verbunden fühlen und Musik der vergangenen Epochen historisch informiert interpretieren. Jedes Semester werden Projekte durchgeführt, die Kammermusik von der Renaissance bis zur Frühklassik beinhalten. Das Ensemble ist in seiner Besetzung flexibel und kann vom Duo bis zu größeren Besetzungen auftreten. Neben Cembalo, Barockvioline, Viola da gamba, Gesang, Traversflöten und Blockflöten sind auch Musiker mit seltener zu hörenden Instrumenten dabei. Beispielsweise kann die Chalumeau (Urklarinette des Barock), die Theorbe und Laute, die Barockposaune oder auch die Gemshornflöte oder das Renaissance-Traversflöten-Consort zum Einsatz kommen.
Der Leiter des Ensembles, Hans-Joachim Fuss, studierte Blockflöte und Traversflöte in Berlin, Frankfurt, Den Haag und Utrecht. Viele wertvolle Anregungen erhielt er von den Künstlerpersönlichkeiten Frans Brüggen, Reinhard Goebel und Kenneth Gilbert bei deren Meisterkursen. Neben seinen Favoriten Blockflöte und Traversflöte spielt Hans-Joachim Fuss auch Viola da gamba, die barocke Chalumeau und gelegentlich das Saxophon. Letzteres setzt er im Bereich der vom Jazz beeinflussten freien Improvisation ein. Hans-Joachim Fuss leitet seit 1994 eine internationale Klasse für Blockflöte und Traversflöte an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Die SchwörhausKonzerte beginnen jeweils um 18 Uhr (das heißt eine Stunde früher als bisher). Karten für zwölf Euro (ermäßigt sechs Euro) gibt es an der Abendkasse. Reservierungen sind über das Sekretariat der Musikschule unter der Telefonnummer 07171-39021 möglich.