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Stadt Schwäbisch Gmünd

Regionalwettbewerb Jugend musiziert

Schwäbisch Gmünd (sv). Mit acht Wertungen in vier Kategorien war die Städtische Musikschule Schwäbisch Gmünd beim Regionalwettbewerb Jugend musiziert vertreten. Sieben! Gruppierungen und Solisten dürfen sich vom 25.-29. März beim Landeswettbewerb in Tuttlingen nochmals einer Jury vorstellen. Die Pianistinnen Maike Wiemer (Klasse Tenkler) und Amelie Hann (Klasse Weingardt) wurden mit Höchstpunktzahl von 25 Punkten für ihr tolles Klavierspiel belohnt. Ein weiterer Solist, Jakob Scheidt (Klasse Kümmerle), wurde mit 24 Punkten in der Wertung Gitarre-Pop bedacht. Welch hohen Stellenwert das gemeinsame Musizieren in der Musikschule besitzt zeigt auch die Beteiligung der Gruppierungen unterschiedlicher Instrumenten in der Ensemblewertung. Das Querflötentrio Rieke Brökelmann, Carla Dinser und Clara Ellinger (Klasse Junkert) überzeugte die Jury mit ihrem fein abgestimmten Spiel und wurde mit einem 1. Preis (23 Punkte) ausgezeichnet. Jannis Barth (Klasse Spielmannleitner) beteiligte sich als 1.Trompeter in einem Quartett mit drei Kollegen der Musikschule Aalen – auch dieses Ensemble wurde mit 23 Punkten in den Landeswettbewerb weitergeleitet. Das Klarinettenquartett Smilla Winger, Johanna Wasgien, Julie Flach und Josephine Reitzig (Klasse Varda) erhielt mit 20 Punkten einen 2. Preis. Ein 1.Preis (25 Punkte) wurde dem Duo Emma Knödler, Violoncello (Klasse Grossmann) und Yolanda Holy, Viola (von Abel) für das perfekte Zusammenspiel zuerkannt. Das Posaunenquartett Laura Gross, Lara Hitzler, Simon Geiger und Adrian Sommer (Klasse Hegele) erspielte sich in der höchsten Altersgruppe mit 25 Punkten souverän den 1. Preis.
Musikschulleiter Friedemann Gramm und der Vorsitzende des Fördervereins, Robert Abzieher, sind zurecht stolz auf die Vielfalt, die herausragenden Leitungen „ihrer“ Schülerinnen und Schüler und auf die Lehrkräfte der Musikschule.

Kontrabassbau
Für die Bildrechte: Stadt Schwäbisch Gmünd

Musikschüler baut Kontrabass

Schwäbisch Gmünd (sv). Bei einem „Bassfest“ der Kontrabassklasse der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd hörte Lennart Kaliss einen Vortrag über den Bau eines Kontrabasses. Dass man diesen in einem Kurs unter Anleitung zum Teil auch noch selbst bauen konnte, faszinierte ihn so sehr, dass er dies in den Sommerferien 2019 sofort im Rahmen der achten Klasse der Freien Waldorfschule umsetzte.

Zusammen mit seinem Vater reiste er zu Dominik Hufnagl nach Markt Wald, der einen einwöchigen Baukurs seit vielen Jahren anbietet. Dort ging es eifrig an die Arbeit; die Decke musste formgerecht auf die richtige Dicke gehobelt werden, die F-Löcher ausgeschnitten, die Randeinlage zur Aufnahme für die drei schmalen Späne aus Ahorn und Ebenholz vorbereitet werden. Weiter ging es mit der Gestaltung des Saitenhalters mit einem eigenen Entwurf. Am Ende der Woche konnte der Kontrabass zusammengeleimt werden und zum ersten Mal wurden Saiten aufgezogen. Lennart Kaliss gab sich damit noch nicht zufrieden; zu Hause angekommen machte er sich daran, den fertigen Bass, der aber noch nicht lackiert war, zu lackieren. Dass Know-how dafür erarbeitete er sich im Internet und bestellte "seinen" Lack. In vielen Schichten trug er ihn auf, bis das Ergebnis ihn zufrieden stellte. Zum Stimmstock-Aufstellen und Stimmstock-Aufspannen ging er dann zum Geigenbauer Hans-Georg Ulrich nach Schwäbisch Gmünd. Als er den fertigen Kontrabass seinem Lehrer Alfred Kufer zeigte, war dieser sofort begeistert; nicht nur von der sauberen Arbeit, die Lennart ihm zeigen konnte, sondern auch von dem schönen, hellen Klang, das dieses neue Instrument schon von sich gab. Mit Sicherheit wird man dieses schöne Instrument in einem der nächsten Musikschulkonzerte einmal hören dürfen.

Bildunterschrift:
Musikschüler Lennart Kaliss