Schwäbisch Gmünd (sv). Auch mit den SchwörhausKonzerten wird dieses Jubiläum gefeiert, in dem in diesem besonderen Jahr alle Konzerte von ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Musikschule bestritten werden.
Leider mussten zwei geplante Konzerte ausfallen, allerdings können die nächsten Konzerte nun mit der Öffnung der Konzerträume stattfinden:
Den Auftakt machen am Sonntag, 11. Juli, um 18 Uhr, Lena Kuhn an der Violine und Cornelia Felber am Klavier mit einem spannenden Programm. Es erklingen Fantasie und Sonate in c Moll von Mozart, die Kreutzer Sonate von Beethoven, ein Werk für Violine solo der polnischen Komponistin Grażyna Bacewicz und die große Sonate in c - Moll op 45 von Edward Grieg.
Lena Kuhn ist ein echtes „Musikschulkind“. Nach der musikalischen Früherziehung entschied sie sich mit sechs Jahren für die Geige als ihr Herzensinstrument und bekam zunächst Unterricht von Tomoko Yamasaki an der Musikschule Waldstetten. 2009 wechselte sie an die Gmünder Musikschule. Während ihrer Ausbildung in der Geigenklasse von Thomas von Abel wirkte sie in zahlreichen Ensembles und Veranstaltungen mit und nahm auch am Austausch mit der Partnerstadt Antibes teil. An der Gmünder Musikschule wurde Lena mehrere Jahre lang gefördert. Sie erhielt neben Geige auch Blockflöten- und Klavierunterricht und ist ehemalige Stipendiatin der Erika-Künzel-Stiftung sowie des Fördervereins der Gmünder Musikschule.
Beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ gewann Lena Kuhn Preise in mehreren Kategorien. Im Alter von 13 Jahren trat sie im Rahmen des Neujahrsempfangs zum ersten Mal im Gmünder Stadtgarten auf. Zur Vorbereitung auf die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart wechselte sie innerhalb der Städtischen Musikschule in die Geigenklasse von Dmitry Fomitchev.
Seit 2018 studiert sie an der Musikhochschule bei Sabine Kraut und Eduard Sonderegger Violine. Sie besuchte zahlreiche Meisterkurse bei nahmhaften Violinvirtuosen und -pädagogen wie u.a. Rudolf Rampf, Christoph Wyneken, Petru Munteanu, Anke Dill und Yair und Eyal Kless.
Cornelia Felber bekam erst im Alter von 15 Jahren klassischen Klavierunterricht, nachdem sie schon früh am Klavier im Stil von Jazz und Popularmusik improvisierte. Auf Empfehlung ihres Musiklehrers erhielt sie Unterricht an der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd bei Valentine Weingardt. In ungezählten internen und öffentlichen Konzerten zeigte sie ihr stetig wachsendes Können, als Solistin wie auch als einfühlsame Begleiterin. Cornelia Felber errang mehrere erste Preise im Bundeswettbewerb Jugend musiziert. Aufgrund ihres Engagements und ihres herausragenden Könnens erhielt sie Stipendien des Fördervereins der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd und der Erika-Künzel-Stiftung. Seit 2018 studiert sie an der Hochschule für Musik Nürnberg Klavier Bachelor im künstlerischen Studiengang bei Aurelia Visovan. Sie ist dort eine eifrige Korrepetitorin und eine begeisterte Kammermusikerin. Seit 2019 erhält sie im Profilschwerpunkt Alte Musik auch Cembalo Unterricht bei Prof. Wiebke Weidanz und belegt weitere Kurse der Alten Musik (Generalbassspiel, Historische Aufführungspraxis, etc.). Musikalische Anregungen bekam sie unter anderem in Meisterkursen bei Prof. Martin Hughes (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Österreich), Prof. Dunja Robotti (Hochschule für Musik Nürnberg), Prof. Massimiliano Mainolfi (Musikhochschule Trento, Italien), Prof. Wolfgang Manz (Hochschule für Musik Nürnberg), Prof. Bernd Glemser (Hochschule für Musik Würzburg), Prof. Volker Stenzl (Musikhochschule Trossingen) und Prof. Sheila Arnold (Hochschule für Musik und Tanz Köln).
Aufgrund der Corona Verordnung ist die Anzahl der Plätze beschränkt. Karten sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich.