Schwäbisch Gmünd (sv). Am Samstag, 30. September findet um 10.30 Uhr in der Johanniskirche ein Konzert mit Werken zum Thema Natur statt. Zu hören sind Friederike Martens (Sopran), Esther Esch (Blockflöten) und Peter Kranefoed (Orgel). Auf dem Programm stehen Werke wie „Süßer Blumen Ambraflocken“, „Süße Stille, sanfte Quelle“, „Die Landlust - kleine Kantate von Wald und Au“ von Georg Philipp Telemann, Georg Friedrich Händel, Jacob van Eyck und andere. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Sopranistin Friederike Martens studierte an der Musikhochschule Freiburg Schulmusik mit dem Hauptfach Cello und den Leistungsfächern Gesang und Chorleitung. 2015 schloss sie ein Weiterbildungsstudium Gregorianik an der Folkwang-Hochschule in Essen ab. 2014 bis 2017 war sie Kirchenmusikerin in Bensheim mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendchorleitung und unterrichtet seit 2018 am Gymnasium Musik und Latein. Sie leitet verschiedene Chöre und ist als Solistin aktiv.
Esther Esch erhielt ihren ersten Musikunterricht bei ihrem Vater, der sie im Gitarren- und Blockflötenspiel lehrte. 2008 studierte sie Blockflöte an der Wiesbadener Musikakademie bei Dagmar Nilles. Nach dem Diplom folgte 2014 ein Masterstudium bei Michael Schneider an der Hochschule für Musik und Darstellenden Kunst Frankfurt am Main und 2019 ein Master der Alten Musik an der Staatliche Hochschule für Musik und Darstellenden Kunst Stuttgart bei Hans-Joachim Fuss. Die regelmäßige Teilnahme an Meisterkursen unter anderem von Dorothee Oberlinger, Bart Spanhove, Kees Boeke und Erik Boosgraf, sowie Fort- und Weiterbildungen runden Ihre Ausbildung ab. Esther Esch ist Mitglied im Stuttgarter Blockflöten-Orchester und konzertiert in diversen Ensembles. Seit Oktober 2018 unterrichtet sie an der Städtischen Musikschule Schwäbisch Gmünd.
Peter Kranefoed geht als freischaffender Organist, Cembalist und Dirigent umfangreicher internationaler Konzerttätigkeit nach und arbeitet regelmäßig mit Chören und Instrumentalensembles zusammen. Zudem wirkt er als Kirchenmusiker an Sankt Karl Borromäus in Winnenden sowie als künstlerischer Leiter des Kammerchores Camerata Nova und des Barockorchesters Consortium Consonans. Darüber hinaus nimmt er einen Lehrauftrag an der Musikhochschule Stuttgart wahr, wo er auch die historischen Tasteninstrumente betreut. Mit seinen eigenen Instrumenten ist er inzwischen ein gern gesehener Gast bei diversen Festivals wie beispielsweise in Rheingau, Schwetzingen oder beim Europäischen Kirchenmusikfestival.