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Kooperation zwischen der Stadt Schwäbisch Gmünd und den St. Michael-Chorknaben
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Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Schwäbisch Gmünd und den St. Michael-Chorknaben

Schwäbisch Gmünd (sv). Am Dienstag, 30. April, unterzeichnete die Musikschule Schwäbisch Gmünd mit den St. Michael-Chorknaben Schwäbisch Gmünd die Kooperationsvereinbarung im Schwörhaus. Die Vereinbarung legt den Grundstein für ein starkes Ensemble, sagte der Erste Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, bei der Vertragsunterzeichnung. Durch die gesangliche Ausbildung können sich junge Menschen weiterbilden und finden gemeinsam Spaß am musizieren. Musikschulleiter Friedemann Gramm sieht großes Potential für ein wunderbares Ensemble mit indivueller Gesangsförderung. Ermöglicht wurde die Kooperation durch die Erika Künzel Stiftung.

Die Stadt unterstützt den Chor bei der Durchführung des so genannten Stimm-Castings. So werden die Musikpädagogen des Chores beauftragt, in den Grundschulen der Region auf junge Sänger aufmerksam zu werden, die ein besonderes Talent haben. Anschließend sollen diese so auf eine Aufnahme bei den Chorknaben hingewiesen werden oder - je nach individuellem musikalischen Profil - bei einem anderen Kinder- und Jugendchor. Die Chorknaben wiederum wollen der Stadt zukünftig verstärkt als musikalische Akteure zur Verfügung stehen und im Gesamtchor oder mit einem Ensemble bei musikalischen Umrahmungen eingesetzt werden.

Die Chorknaben sehen eine verstärkte sängerische Aktivität im Auftrag der Stadt auch als Chance, auf die eigenen Vorzüge aufmerksam machen zu können, und letztendlich auch dem Leitspruch des Chores gerecht zu werden. Ziel der Kooperation ist es, die musikalische Qualität des Chores nachhaltig zu stärken und die St. Michael-Chorknaben als Aushängeschild der Stadt Schwäbisch Gmünd fit für die Zukunft zu machen. Die Unterstützung der Stadt und die damit verbundene Förderung der musikalischen und kulturellen Nachwuchsarbeit sieht der Chor als eindrucksvolles Bekenntnis zur außerschulischen Bildungsarbeit.

Seit 1956 singen die St. Michael-Chorknaben in Schwäbisch Gmünd unter ihrem Leitspruch „Singe zur Ehre Gottes, Dir und den Menschen zur Freude“. Viele hundert Sänger waren seitdem Teil einer musikalischen Gemeinschaft, die sich in Schwäbisch Gmünd und der Region einen Namen machte. Aber auch in Deutschland, den Schwäbisch Gmünder Partnerstädten und fast allen Europäischen Ländern waren und sind die Chorknaben sängerische Botschafter unserer Stadt.

Mit aktuell knapp 40 Sängern im Alter von sechs bis circa 25 Jahren wird seit jeher viel Wert auf die fachliche Ausbildung gelegt. So erhalten alle Sänger Stimmbildung und teilweise vertieften Gesangsunterricht. Beginnend mit der chorische Frühförderung für vier- bis sechsjährige, der Vorschola zur Vorbereitung auf die Aufnahme in den Hauptchor bis hin zur laufenden Gesangsausbildung als Sänger verbessern sich die Chormitglieder laufend während ihrer aktiven Zeit. Durch die Förderung der Erika-Künzel-Stiftung und den Verein der Freunde der St. Michael-Chorknaben kann die Ausbildung teilweise oder vollständig getragen werden, so dass im Bedarfsfall keine Kosten von den Familien zu tragen sind.

Auch die Chorknaben spüren seit einigen Jahren einen verstärkten Druck bei der Gewinnung von Nachwuchssängern und bei der Aufrechterhaltung des Probenbetriebes. Die Ansprüche der schulischen Ausbildung, das achtjährige Gymnasium und ein breites Angebot für Freizeitgestaltung verändern zunehmend die Rahmenbedingungen. Die musikalische und organisatorische Chorleitung sowie der Verein der Freunde passen die Chorarbeit und die Fördermöglichkeiten deshalb regelmäßig an.

Bildunterschrift von links:
Moritz Tempel, musikalischer Leiter St. Michael-Chorknaben, Michael Baumann, stellvertretender Vorsitzender St. Michael-Chorknaben, Friedemann Gramm, Musikschulleiter der Stadt Schwäbisch Gmünd, Erster Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, Sven Preissler, organisatorischer Leiter St. Michael-Chorknaben, Lisbeth Rasmussen, Gesangspädagogin, Martin Weiler, Geschäftsführer Michaelum.

Ein Vormittag für das Violoncello
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Ein Vormittag für das Violoncello

Schwäbisch Gmünd (sv). Die städtische Musikschule lädt am Samstag, 23. Feburar, von 9 bis 11 Uhr alle interessierten Kinder, Jugendliche und Eltern zu einem Cello-Schnupper-Vormittag in das Schwörhaus ein. Das Violoncello (kurz: Cello) ist das tiefe Streichinstrument. In allen Orchestern ist es natürlich unverzichtbar. Auch als Soloinstrument ist das Cello mit seinem weichen Ton wunderbar anzuhören. Bereits ab einem Alter von circa sechs Jahren kann man mit dem Unterricht auf dem Violoncello beginnen. Die Musikschule stellt Instrumente in unterschiedlicher Größe zur Verfügung und bietet Ensembles für Anfänger und für Fortgeschrittene an. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler viele Möglichkeiten vor Publikum zu spielen. Die Cello-Lehrkräfte freuen sich auf zahlreiche Besucher.